Morgenwanderung

Nein, heuer nicht zum Staffelberg. Oder eigentlich doch. Zum „Alten Staffelberg“ halt. Einen Morgen wie aus dem Bilderbuch erlebten 21 Teilnehmer an unserer heurigen Morgenwanderung. Tolle Blicke ins Tal und einen herrlichen Sonnenaufgang bescherte uns der 2. Weihnachtsfeiertag.

Charly Müller erklärte den interessierten Zuhörern geschichtliches rund um den (alten) Staffelberg. Die Fotografen kamen ebenso auf ihre Kosten – und mancher hörte Charly gebannt zu, statt auf den Auslöser zu drücken.

Zum Abschluss ging es zum Frühschoppen in die Brauerei Trunk, von wo aus sich jeder nach einer Stärkung auf den Heimweg machte. Ein toller Morgen! Danke allen Teilnehmern (und danke Tom Karger für die Stativausleihe zum Gruppenbild!). Wir sehen uns 2018!

Weihnachtsgrüße & Morgenwanderung

Liebe (Foto-)Freunde,

wer heute noch glaubt, eine Fotografie erzähle Wahrheit, ist ein Exot. Die Fotografie ist die Krankheit, für deren Therapie sie sich hält. Die Fotografie, angetreten, die Welt zu erhellen, hat sich ins Dunkle verabschiedet. Zu keiner Zeit waren Bilder so bedeutungsleer wie heute. Zweifelhaft in dem, was man Authentizität nennt, und belanglos darin, was ihre Relevanz betrifft. Fotografische Bilder sind ein Massenphänomen geworden. Die Fotografie ist tot, und das fotografische Bild, ob analog, ob digital, ist ein leerer Spiegel geworden. Wer in ihn blickt, blickt auf sich selber zurück.

Das sind – gottseidank – nicht meine Worte. Sie sind Auszüge aus einem Artikel von Daniele Muscionico vom 16.8.2017 in der Neuen Zürcher Zeitung.

Aber fragen wir uns selbstkritisch: Hat er nicht zumindest ein bisschen recht? Und wenn: Sollen wir jetzt alle aufgeben? Ja und nein sind meine persönlichen Antworten. Gerade für uns sollte es die Herausforderung sein, in den Zeiten der Massenknipserei mit guten Fotografien entgegenzuwirken. Uns die althergebrachten Zusammenhänge immer wieder aufs neue zu verinnerlichen und ein Bild schon im Kopf entstehen zu lassen.

Damit möchte ich die Freude an der Fotografie in den Mittelpunkt stellen. Nehmt Eure Kameras und zieht los. Schert euch nicht um zweifelhaften Ruhm in sozialen Netzwerken. Fotografiert für euch! Für niemand anderen. Genießt auch Mal Zeiten ohne Kamera (auch ohne die im Smartphone).

Wir von der Fotogruppe wünsche Euch allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und alles Gute – vor allem Gesundheit – im neuen Jahr.

Morgenwanderung

Am 26.12.2017 treffen wir uns um 7:45 Uhr zur traditionellen Morgenwanderung. Dieses Mal am „Wanderparkplatz Staffelberg“ (hier klicken für Info zu Anfahrt/Treffpunkt). Wir laufen dann zum „Alten Staffelberg“. Anschließend Einkehr bei der Brauerei Trunk in Vierzehnheiligen. Jeder der möchte, schafft es bis zum Mittagessen nach Hause!

 

 

Weihnachtsfeier

Das Fotojahr 2017 ist so gut wie ad acta gelegt. Die Vorweihnachtszeit eignet sich ideal, um eine Rückschau zu halten und auf Neues zu blicken.

Und so begann der Abend im Angerstübla zusammen mit zahlreichen Gruppenmitgliedern und deren Partnern mit einer kurzen Rückschau auf das vergangene Fotojahr. Wir waren sehr aktiv und das Programm hatte für jeden etwas zu bieten. Viel wichtiger aber ist die unglaubliche Atmosphäre die über der ganzen Truppe schwebt. Einer für alle, alle für einen. Tatsächlich hat JEDER EINZELNE auf seine Weise zum Gelingen beigetragen. Und das ist es, was es für mich ganz einzigartig macht. Und dafür sage ich von ganzem Herzen DANKE an meine Mann- und (mittlerweile) Frauschaft.

Für die Gruppe übernahm Hartmut Klamm auf seine einzigartige humorige Weise die Dankesrede an den Gruppenleiter und überreichte ihm einen Essensgutschein (auch dafür nochmal vielen Dank an dieser Stelle, ich freu mich sehr!).

Im Anschluss schritten wir zur Tat: Wolfgang Borisch hatte sich um den Rehbraten samt Blaukraut und Klößen gekümmert. Es war einfach lecker. Zum Nachtisch hatte Silke Kern noch Mousse auch Cocolat gezaubert und Robert Geisel steuerte einen Käse und Baguette bei.

Eine Runde

mit Lars Hofmann drehten 60 Besucher letzten Donnerstag mit Lars Hofmann. Hartmut Klamm hieß die Besucher im Angerstübla herzlich willkommen.

Wer seinen Abend anderswo verbracht hat, war selbst Schuld. Es gibt eben nur einen Lars Hofmann und nur da wird man von den Geschichten regelrecht gefesselt. Man wird ins Geschehen hineingezogen und fühlt sich hinterher, als sei man dabei gewesen.

Einige Fotos des Abends gibt es in der Galerie am Ende des Beitrags.

Seit einigen Jahren sind unsere Vortragsabende in der „dunklen Jahreszeit“ ein Besuchermagnet gewesen. Umso bedauerlicher, dass wir in der letzten Zeit feststellen müssen, dass zeitgleich andere Vorträge in der näheren Umgebung geplant werden (unsere Termine sind mindestens ein halbes Jahr im voraus online einsehbar). Da sich kein Besucher zerteilen kann, hat an so einem Abend keiner gewonnen – aber alle ein wenig verloren. Die logische Folge daraus wird sein, die künftigen Veranstaltungen genau zu betrachten und bei zu geringer Beteiligung die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.

Lars Hofmann: Unavuelta

Erleben Sie die Geschichten und Bilder von Lars Hofmanns „Vuelta“ in einem spannenden und humorvollen Live-Multivisionsvortrag.
Am Donnerstag, 16.11.2017 um 19:30 Uhr im Angerstübla Bad Staffelstein.
Der Eintritt ist frei!

„Wir drehn mal eine Runde“! So würde ich es übersetzen, wenn argentinische Jugendliche sagen „Damos una Vuelta“! Una vuelta, eine Runde, habe ich 2009/2010 auch gedreht. Allerdings nicht ganz so schnell, denn ich war fünf Monate unterwegs. Und die Runde ging einmal um unseren Globus. Dennoch hatte meine „Runde“ einiges gemein mit der der argentinischen Jugendlichen: ich wollte gute Freunde treffen und neue Freunde kennen lernen, wollte Neues erleben und Erfahrungen austauschen.

Im September 2009 ging es los, sechs Länder habe ich mir für die fünf Monate vorgenommen. Der Start war Indien, genauer gesagt: Ladakh und Kaschmir. Das erste Mal einen Teil des Himalaya sehen, das war mein Wunsch. Anschließend ging es nach einem Kurzstopp in Sydney nach Neuseeland, wo ich fast zwei Monate die beiden Inseln bereist habe. Von dort ging der Flieger weiter nach Französisch-Polynesien. Hier habe ich auf der Insel Mo´orea sechs Tage „Urlaub vom Reisen“ gemacht! Um Kraft und Energie für den zweiten Teil der Reise zu haben: die Osterinseln, Chile und Argentinien.

Allein die Zeit und auch die besuchten Länder machen deutlich, dass dieser Trip keine Weltreise war. Ich wollte auch nicht so viel Länder wie möglich sehen. Vielmehr ging es uns darum, die ausgewählten Ziele kennen zu lernen. „Land und Leute“ – dieser ausgelutschte Begriff trifft genau, was ich wollte: in Kontakt kommen mit Menschen, über Begegnungen, Erzählungen, Traditionen und Lebensweisen einen Einblick erhalten in das Leben und die Kultur der jeweiligen Länder. So wird der Vortrag auch Geschichten von Menschen erzählen, mit denen ich unterwegs war oder die ich besucht habe. Wie z.B. sehr gute Freunde in Neuseeland und Argentinien. Und das gab mir das Gefühl, während des Reisens anzukommen und mit den Freunden auch eine kleine „Vuelta“ in ihrer Heimat zu drehen!
Und bei einer Reise in den Himalaya, die neuseeländischen Alpen und die patagonischen Anden durfte natürlich die Ausrüstung für mehrtägige Touren nicht fehlen. Ein beachtlicher Teil des Gepäcks bestand deshalb aus Zelt, Kocher, Schlafsack, Wanderschuhen, usw. Auf dem Tourenplan standen mit dem Stok Kangri in Ladakh mein erster 6000er, in Neuseeland wartete mein „Kiwi-Freund“ Simon, der mir seine Lieblingstouren zeigen wollte und in Patagonien hatte ich noch eine Rechnung im „Torres del Paine-Nationalpark“ offen.

Makro & Tabletop

Gestern haben wir unser Angerstübla kurzerhand in ein kleines Studio verwandelt und an zwei Plätzen einen Aufnahmetisch mit Blitzanlage und ein Lichtzelt mit Dauerlicht eingerichtet. Darüber hinaus standen weitere Werkzeuge zur Makro- und Produktfotografie zur Verfügung, z. B. Ringblitze und andere Lichtquellen.

Es bestand auch die Möglichkeit, sich das sog. Focus-Stacking zu erarbeiten.

Das Team hat auch an diesem Abend wieder perfekt harmoniert. Gegenseitige Hilfe ermöglichte jedem, sich auf teilweise unbekanntem Terrain zu bewegen.

Einige Making-Of-Aufnahmen gibt’s gleich hier folgend, natürlich ergänzen wir später auch noch eine Auswahl der entstandenen Arbeitsbilder des Abends. Es lohnt sich also in ein paar Tagen nochmal reinzuschauen.

Unser Kalender 2018

Wir haben heuer wie immer 100 Kalender bestellt. Am 16.10. wurden sie geliefert. Am 20.10. waren sie ausverkauft… Hoppla. Vielen Dank für euer Wahnsinns-Interesse! Wir freuen uns total. Anfang November kam jetzt die Nachbestellung von 50 Stück, im Angerstübla sind sie seit 02.11.2017 zu haben.  Auch Bestellungen nehmen wir gerne an.

Der Kalender kostet wie in allen Jahren zuvor 10,00 EUR pro Stück. Damit ist er natürlich auch ein willkommenes Teil zum weiterverschenken. Reinschauen könnt ihr hier.

Also, sichert euch Euer persönliches Exemplar.

Mit Willi Dietz auf den Philippinen

Einen interessanten Vortrag über die Philippinen erlebten über 40 Besucher am gestrigen Donnerstag in unserem Angerstübla.

Willi Dietz nahm uns in Videosequenzen und einigen Fotos mit auf eine Reise in Gegenden, die die allerwenigsten Touristen je besuchen werden. Dazu vermittelte er uns auf unterhaltsame Weise sein Insiderwissen. Zusammen mit den entsprechenden Videobildern hatte er damit öfters die Lacher auf seiner Seite.

Abgerundet wurde der Abend durch Anschauungsmaterial wie Kakaobohnen in verschiedenen Reife-/Verarbeitungs-Stadien. Natürlich konnte man davon auch kosten.

Die Philippinen

Eine Audiovision von Willi Dietz.

„Mabuhay“ – so sagt man „Willkommen“ im Inselreich der Philippinen. Das Archipel mit 7.107 Inseln hat eine bewegte Kolonialzeit hinter sich. Die Spanier nahmen die Inseln 1521 in Besitz und benannten sie nach dem Thronfolger Philipp II. Sieben Jahre Krieg brauchten die Engländer um Manila zu besetzen und auszuplündern – nur um die Philippinen schon nach zwei Jahren 1764 im Vertrag von Paris an Spanien zurückzugeben. 1898 schließlich endete die spanische Herrschaft und das Land wurde bis zum Kriegseintritt Japans amerikanische Kolonie und von den Amerikanern 1945 wieder zurückerobert. Seit dem Jahr 1946 sind die Philippinen selbstständig.

In seinem audiovisuellen Vortrag wird Willi Dietz auch über den Einfluss amerikanischer Einkaufszentren in der 1,5-Mio.-Stadt Davao berichten. Über Kakao von der Pflanze bis zur Verarbeitung und Vermarktung. Kochen am offenen Feuer. Obst- und Gemüsestände an den Dorfstraßen. Nutzgärten in den Bergen. Leben auf dem Land. Natürlich fehlen nicht die Bräuche der Marienverehrung, die erste spanische Kirche mit Pfarrhaus und Strände fernab der Touristenpfade. Informationen zu Ausgehen und Unterhaltung runden den reichhaltigen Vortrag ab.

Wir freuen uns, Sie bei freiem Eintritt im Angerstübla in der Angerstr. 57 in 96231 Bad Staffelstein zu begrüßen.

Filtersystem

Der Einsatz von Filtern in der Fotografie ist sicher nichts neues. Der Einsatz eines Filtersystems hingegen nicht all zu weit verbreitet.

Unser Freund Jürgen Stauch setzt ein System der Fa. Haida ein und informierte uns über Vorteile, Nachteile und insbesondere das Know-How. Natürlich hatte er auch seine Ausrüstung dabei und stellte sie vor.

Zahlreiche Beispielbilder wurden mit „aaaahhhs“ und „ooohhhss“ bedacht. Werfen auch Sie einen Blick auf die tollen Fotos, die durch Einsatz von Filtern entstanden sind: