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The colours of India

Alex Brand zeigt am 25.01.2018 seinen außergewöhnlichen Reisevortrag über Indien. Beginn ist um 19:30 Uhr im Angerstübla (Angerstr. 57) in Bad Staffelstein. Die Fotogruppe der Kultur- und Freizeitfreunde e. V. freut sich auf viele Zuschauer. Der Eintritt ist frei.

2.500 km durch den Süden des indischen Subkontinents mit Bus, Bahn und Boot – von Goa südwärts entlang der Koromandelküste und mit dem Boot durch die Kerala Backwaters bis zum Kap Komorin, der Südspitze Indiens.

Weiter mit der Bahn zur Südostspitze mit der heiligen Stadt Rameshwaram und entlang der Malabarküste nordwärts bis Chennai (Madras).

Im Süden zeigt sich Indien in seiner ganzen Vielfalt und in allen Farben: Vier Bundesstaaten (Goa, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu) und das Unionsterritorium Puducherry, ein harmonisches Nebeneinander unterschiedlicher Völker, Sprachen und Religionen – alte Hochkulturen mit lebendigen Traditionen sind in der Moderne angekommen.

THE COLOURS OF INDIA: Das sind die bunten Bazare von Mysore und Madurai, die blaugrüne Wasserwelt der Kerala Backwaters, die goldenen Partystrände Goas, die grünen Teefelder der Hillstation Ooty, die tiefschwarz gekleideten Pilger in bunten Hindutempeln und ganz besonders die Filmaufnahmen für das schrille Bollywoodkino.

Mit dem Rucksack unterwegs in Indien: In überfüllten Zügen, historischen Schmalspurbahnen, klapprigen Bussen und Rickshaws oder auf dem Wasser mit Booten und Fähren – das Reisen in Indien ist ein Erlebnis für sich und der Kontakt mit den gastfreundlichen Einheimischen ist garantiert.

Eine Runde

mit Lars Hofmann drehten 60 Besucher letzten Donnerstag mit Lars Hofmann. Hartmut Klamm hieß die Besucher im Angerstübla herzlich willkommen.

Wer seinen Abend anderswo verbracht hat, war selbst Schuld. Es gibt eben nur einen Lars Hofmann und nur da wird man von den Geschichten regelrecht gefesselt. Man wird ins Geschehen hineingezogen und fühlt sich hinterher, als sei man dabei gewesen.

Einige Fotos des Abends gibt es in der Galerie am Ende des Beitrags.

Seit einigen Jahren sind unsere Vortragsabende in der „dunklen Jahreszeit“ ein Besuchermagnet gewesen. Umso bedauerlicher, dass wir in der letzten Zeit feststellen müssen, dass zeitgleich andere Vorträge in der näheren Umgebung geplant werden (unsere Termine sind mindestens ein halbes Jahr im voraus online einsehbar). Da sich kein Besucher zerteilen kann, hat an so einem Abend keiner gewonnen – aber alle ein wenig verloren. Die logische Folge daraus wird sein, die künftigen Veranstaltungen genau zu betrachten und bei zu geringer Beteiligung die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.

Lars Hofmann: Unavuelta

Erleben Sie die Geschichten und Bilder von Lars Hofmanns „Vuelta“ in einem spannenden und humorvollen Live-Multivisionsvortrag.
Am Donnerstag, 16.11.2017 um 19:30 Uhr im Angerstübla Bad Staffelstein.
Der Eintritt ist frei!

„Wir drehn mal eine Runde“! So würde ich es übersetzen, wenn argentinische Jugendliche sagen „Damos una Vuelta“! Una vuelta, eine Runde, habe ich 2009/2010 auch gedreht. Allerdings nicht ganz so schnell, denn ich war fünf Monate unterwegs. Und die Runde ging einmal um unseren Globus. Dennoch hatte meine „Runde“ einiges gemein mit der der argentinischen Jugendlichen: ich wollte gute Freunde treffen und neue Freunde kennen lernen, wollte Neues erleben und Erfahrungen austauschen.

Im September 2009 ging es los, sechs Länder habe ich mir für die fünf Monate vorgenommen. Der Start war Indien, genauer gesagt: Ladakh und Kaschmir. Das erste Mal einen Teil des Himalaya sehen, das war mein Wunsch. Anschließend ging es nach einem Kurzstopp in Sydney nach Neuseeland, wo ich fast zwei Monate die beiden Inseln bereist habe. Von dort ging der Flieger weiter nach Französisch-Polynesien. Hier habe ich auf der Insel Mo´orea sechs Tage „Urlaub vom Reisen“ gemacht! Um Kraft und Energie für den zweiten Teil der Reise zu haben: die Osterinseln, Chile und Argentinien.

Allein die Zeit und auch die besuchten Länder machen deutlich, dass dieser Trip keine Weltreise war. Ich wollte auch nicht so viel Länder wie möglich sehen. Vielmehr ging es uns darum, die ausgewählten Ziele kennen zu lernen. „Land und Leute“ – dieser ausgelutschte Begriff trifft genau, was ich wollte: in Kontakt kommen mit Menschen, über Begegnungen, Erzählungen, Traditionen und Lebensweisen einen Einblick erhalten in das Leben und die Kultur der jeweiligen Länder. So wird der Vortrag auch Geschichten von Menschen erzählen, mit denen ich unterwegs war oder die ich besucht habe. Wie z.B. sehr gute Freunde in Neuseeland und Argentinien. Und das gab mir das Gefühl, während des Reisens anzukommen und mit den Freunden auch eine kleine „Vuelta“ in ihrer Heimat zu drehen!
Und bei einer Reise in den Himalaya, die neuseeländischen Alpen und die patagonischen Anden durfte natürlich die Ausrüstung für mehrtägige Touren nicht fehlen. Ein beachtlicher Teil des Gepäcks bestand deshalb aus Zelt, Kocher, Schlafsack, Wanderschuhen, usw. Auf dem Tourenplan standen mit dem Stok Kangri in Ladakh mein erster 6000er, in Neuseeland wartete mein „Kiwi-Freund“ Simon, der mir seine Lieblingstouren zeigen wollte und in Patagonien hatte ich noch eine Rechnung im „Torres del Paine-Nationalpark“ offen.

Mit Willi Dietz auf den Philippinen

Einen interessanten Vortrag über die Philippinen erlebten über 40 Besucher am gestrigen Donnerstag in unserem Angerstübla.

Willi Dietz nahm uns in Videosequenzen und einigen Fotos mit auf eine Reise in Gegenden, die die allerwenigsten Touristen je besuchen werden. Dazu vermittelte er uns auf unterhaltsame Weise sein Insiderwissen. Zusammen mit den entsprechenden Videobildern hatte er damit öfters die Lacher auf seiner Seite.

Abgerundet wurde der Abend durch Anschauungsmaterial wie Kakaobohnen in verschiedenen Reife-/Verarbeitungs-Stadien. Natürlich konnte man davon auch kosten.

Die Philippinen

Eine Audiovision von Willi Dietz.

„Mabuhay“ – so sagt man „Willkommen“ im Inselreich der Philippinen. Das Archipel mit 7.107 Inseln hat eine bewegte Kolonialzeit hinter sich. Die Spanier nahmen die Inseln 1521 in Besitz und benannten sie nach dem Thronfolger Philipp II. Sieben Jahre Krieg brauchten die Engländer um Manila zu besetzen und auszuplündern – nur um die Philippinen schon nach zwei Jahren 1764 im Vertrag von Paris an Spanien zurückzugeben. 1898 schließlich endete die spanische Herrschaft und das Land wurde bis zum Kriegseintritt Japans amerikanische Kolonie und von den Amerikanern 1945 wieder zurückerobert. Seit dem Jahr 1946 sind die Philippinen selbstständig.

In seinem audiovisuellen Vortrag wird Willi Dietz auch über den Einfluss amerikanischer Einkaufszentren in der 1,5-Mio.-Stadt Davao berichten. Über Kakao von der Pflanze bis zur Verarbeitung und Vermarktung. Kochen am offenen Feuer. Obst- und Gemüsestände an den Dorfstraßen. Nutzgärten in den Bergen. Leben auf dem Land. Natürlich fehlen nicht die Bräuche der Marienverehrung, die erste spanische Kirche mit Pfarrhaus und Strände fernab der Touristenpfade. Informationen zu Ausgehen und Unterhaltung runden den reichhaltigen Vortrag ab.

Wir freuen uns, Sie bei freiem Eintritt im Angerstübla in der Angerstr. 57 in 96231 Bad Staffelstein zu begrüßen.

Ecuador und Galapagos

sind unsere ersten Reiseziele 2017. Raimund Göhlich zeigt seinen faszinierenden Vortrag am Donnerstag, 12.01.2017 um 19:30 Uhr im Angerstübla. Der Eintritt ist frei.

Ecuador, das Land am Äquator vermittelt auf vergleichsweise kleinem Gebiet einen umfassenden Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt, dem breiten klimatischen Spektrum und der abwechslungsreichen Flora und Fauna Südamerikas insgesamt.

Die bis zu 6.300 m hohen Vulkane sind teils noch aktiv. Eindrucksvolle Fahrten vom Küstentiefland ins Hochland sind in wenigen Stunden zu bewältigen und östlich der Anden bietet sich die einzigartige Gelegenheit, die Faszination der Regenwälder zu erleben. Abgerundet wird das ganze mit einem Besuch der unvergleichlichen Inselwelt von Galapagos, die gerade mal eine Flugstunde vom ecuadorianischen Festland entfernt liegt und für viele das Highlight einer Ecuadorreise darstellt.

Lars Hofmann: Gente de Cuba – Cuentos de Cuba

Kein Vortrag. Ein Fest. Für alle Sinne. Intensive Portraits mit mehr als nur einem Blick hinter die Kulissen. Geschichten voller Emotionen.

Dieses Mal mit leider nicht so viel Zuspruch. Schade. Denn jeder, der nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Geschichten, die unter die Haut gehen. Man hat richtig mitgefiebert. Auf seine einzigartige Weise hat Lars jeden ins einen Bann gezogen. Das war Kuba – ziemlich weit weg von den Touristen-Strömen. Wie es die wenigsten von uns je erleben dürften.

Wer es nachholen möchte: Auf www.lars-hofmann.com gibt es eine Übersicht über die kommenden Termine.

Apropos kommen: Wir freuen uns heute schon, dass Lars 2017 wiederkommt. Dann mit seinem Vortrag „Unavuelta“.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Kuba Teil 2)

hombre-de-cuba-jpegNach den grandiosen Eindrücken der ersten Kuba-Reie vom 20.10.2016 setzen wir das Sahnehäubchen am Donnerstag, 10.11.2016 um 19:30 Uhr, oben auf. Wieder im Angerstübla, wieder ist der Eintritt frei.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Menschen aus Kuba – Geschichten aus Kuba).

Lars sagt dazu: Im März 2014 waren wir also zum zweiten Mal in Kuba. Von den über 50 Fotos, größtenteils im Format 20 x 30 cm, die wir den Menschen schenken wollten, haben wir nur fünf Stück wieder mit nach Hause nehmen müssen. D. h. wir haben fast alle Menschen wieder getroffen oder gefunden – selbst in der Millionenstadt Havana!  Ihr könnt euch vorstellen, welch wundervolle, überraschende und sehr emotionale Begegnungen mit den Menschen dabei entstanden sind. Und davon erzähle ich im Vortrag „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Der Vortrag wird voll sein von Emotionen und ist ein richtiger Erzählvortrag. Denn ich durfte auf dieser Reise hinter die Portraits schauen, Menschen noch näher kennen lernen, wodurch aus Gesichtern auf Fotos Geschichten von Menschen wurden.

Lars Hofmann – Kuba es mas

Kuba ist mehr. Ja. Davon sind garantiert spätestens seit Donnerstag alle rund 70 Besucher im Angerstübla überzeugt.

Lars nahm uns auf seine unvergleichliche Weise mit auf seine ganz persönliche Reise. Authentisch. Nah an den Menschen. Faszinierend. Fesselnd. Hier in Worten nicht wiederzugeben.

In einigen Fotos lassen wir den Abend kurz Revue passieren und laden schon heute herzlich dazu ein, wenn es am 10.11.2016 um 19:30 heißt: „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Kuba es mas!

titelfotoLars Hofmann kommt wieder zu uns! Und wie! Gleich doppelt. Zunächst nimmt er uns mit auf seine ursprüngliche Reise nach Kuba. Wie immer wort- und bildgewaltig.

Am Donnerstag, 20.10.2016 um 19:30 Uhr im Angerstübla. Der Eintritt ist frei.

Doch dieses Mal kommt er gleich 2 Wochen später noch einmal. Und berichtet über die Menschen, die er beim ersten Mal portraitiert hat und die er versucht hat wiederzufinden, um ihnen die Portraits zu schenken.

Dazu laden wir ein für den 10.11.2016, 19:30 Uhr im Angerstübla bei freiem Eintritt.

Kuba es mas! Ja, Kuba ist mehr! Mehr als das, was ich während meines vierwöchigen Aufenthaltes im Februar 2012 sehen und erleben durfte. Aber auch vielmehr, als wir bei uns in den Medien lesen, sehen oder hören können. Und vor allem viel mehr als nur karibischer Strand und Mojito. Auch wenn Strände und Cocktails in Kuba fast allgegenwärtig sind.

Kuba scheint so gegensätzlich und dadurch polarisierend: Einerseits die Revolutionäre um Fidel Castro und Che Guevara, deren Kampf für die Freiheit des kubanischen Volkes und die Idee der Gleichheit und Gerechtigkeit auch heute noch in Teilen der Gesellschaft gelebt wird und spürbar ist. Andererseits der Wunsch der Menschen nach einer anderen Art von Freiheit und Aufbruch, Modernisierung und Beteiligung.

So waren für mich die Gespräche mit den Kubanern das Spannendste: mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten, die sie gern erzählen, wenn sie spüren, da ist jemand, der zuhört. Mit ihrer positiven und energiegeladenen Lebenseinstellung und ihrem Umgang mit den vielen Krisen und den erwähnten Gegensätzlichkeiten.  In diesem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Freiheit, zwischen Staat und Bürger, zwischen Kommunismus und Kapitalismus entstehen gesellschaftliche Phänomene wie z.B. die „Bolsa Negra“, der Inbegriff für den Schwarzmarkt auf Kuba. Und nicht selten hörte ich die Aussage: „In Kuba ist alles möglich“!

Vieles aus der Geschichte und der Gesellschaft vereint sich in der Musik Kubas. Aber auch die Musik ist vielfältiger und moderner als das, was wir hier zu hören bekommen: Die Jugend hört Reggaeton und Punk, die traditionelle Musik reicht weiter über den Buena Vista Social Club hinaus.

Und natürlich die Städte – allen voran „La Habana“! Faszinierende Architektur zwischen Verfall und Hoffnung, Kolonialismus und Sozialismus, voll bunter Farben, Bars und Revolutionsbarolen auf vielen Fasaden.

Neben dieser kulturellen Vielfalt war ich überrascht und begeistert von der Natur Kubas. Sie ist ebenso vielfältig wie abwechslungsreich: endlose Traumstände, subtropischer Regenwald, riesige Tabakfelder, eine spannende Tierwelt, saftige Täler und ein knapp 2000 m hoher Berg – klar, dass ich da hoch musste!