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Lars Hofmann: Gente de Cuba – Cuentos de Cuba

Kein Vortrag. Ein Fest. Für alle Sinne. Intensive Portraits mit mehr als nur einem Blick hinter die Kulissen. Geschichten voller Emotionen.

Dieses Mal mit leider nicht so viel Zuspruch. Schade. Denn jeder, der nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Geschichten, die unter die Haut gehen. Man hat richtig mitgefiebert. Auf seine einzigartige Weise hat Lars jeden ins einen Bann gezogen. Das war Kuba – ziemlich weit weg von den Touristen-Strömen. Wie es die wenigsten von uns je erleben dürften.

Wer es nachholen möchte: Auf www.lars-hofmann.com gibt es eine Übersicht über die kommenden Termine.

Apropos kommen: Wir freuen uns heute schon, dass Lars 2017 wiederkommt. Dann mit seinem Vortrag „Unavuelta“.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Kuba Teil 2)

hombre-de-cuba-jpegNach den grandiosen Eindrücken der ersten Kuba-Reie vom 20.10.2016 setzen wir das Sahnehäubchen am Donnerstag, 10.11.2016 um 19:30 Uhr, oben auf. Wieder im Angerstübla, wieder ist der Eintritt frei.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Menschen aus Kuba – Geschichten aus Kuba).

Lars sagt dazu: Im März 2014 waren wir also zum zweiten Mal in Kuba. Von den über 50 Fotos, größtenteils im Format 20 x 30 cm, die wir den Menschen schenken wollten, haben wir nur fünf Stück wieder mit nach Hause nehmen müssen. D. h. wir haben fast alle Menschen wieder getroffen oder gefunden – selbst in der Millionenstadt Havana!  Ihr könnt euch vorstellen, welch wundervolle, überraschende und sehr emotionale Begegnungen mit den Menschen dabei entstanden sind. Und davon erzähle ich im Vortrag „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Der Vortrag wird voll sein von Emotionen und ist ein richtiger Erzählvortrag. Denn ich durfte auf dieser Reise hinter die Portraits schauen, Menschen noch näher kennen lernen, wodurch aus Gesichtern auf Fotos Geschichten von Menschen wurden.

Lars Hofmann – Kuba es mas

Kuba ist mehr. Ja. Davon sind garantiert spätestens seit Donnerstag alle rund 70 Besucher im Angerstübla überzeugt.

Lars nahm uns auf seine unvergleichliche Weise mit auf seine ganz persönliche Reise. Authentisch. Nah an den Menschen. Faszinierend. Fesselnd. Hier in Worten nicht wiederzugeben.

In einigen Fotos lassen wir den Abend kurz Revue passieren und laden schon heute herzlich dazu ein, wenn es am 10.11.2016 um 19:30 heißt: „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Kuba es mas!

titelfotoLars Hofmann kommt wieder zu uns! Und wie! Gleich doppelt. Zunächst nimmt er uns mit auf seine ursprüngliche Reise nach Kuba. Wie immer wort- und bildgewaltig.

Am Donnerstag, 20.10.2016 um 19:30 Uhr im Angerstübla. Der Eintritt ist frei.

Doch dieses Mal kommt er gleich 2 Wochen später noch einmal. Und berichtet über die Menschen, die er beim ersten Mal portraitiert hat und die er versucht hat wiederzufinden, um ihnen die Portraits zu schenken.

Dazu laden wir ein für den 10.11.2016, 19:30 Uhr im Angerstübla bei freiem Eintritt.

Kuba es mas! Ja, Kuba ist mehr! Mehr als das, was ich während meines vierwöchigen Aufenthaltes im Februar 2012 sehen und erleben durfte. Aber auch vielmehr, als wir bei uns in den Medien lesen, sehen oder hören können. Und vor allem viel mehr als nur karibischer Strand und Mojito. Auch wenn Strände und Cocktails in Kuba fast allgegenwärtig sind.

Kuba scheint so gegensätzlich und dadurch polarisierend: Einerseits die Revolutionäre um Fidel Castro und Che Guevara, deren Kampf für die Freiheit des kubanischen Volkes und die Idee der Gleichheit und Gerechtigkeit auch heute noch in Teilen der Gesellschaft gelebt wird und spürbar ist. Andererseits der Wunsch der Menschen nach einer anderen Art von Freiheit und Aufbruch, Modernisierung und Beteiligung.

So waren für mich die Gespräche mit den Kubanern das Spannendste: mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten, die sie gern erzählen, wenn sie spüren, da ist jemand, der zuhört. Mit ihrer positiven und energiegeladenen Lebenseinstellung und ihrem Umgang mit den vielen Krisen und den erwähnten Gegensätzlichkeiten.  In diesem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Freiheit, zwischen Staat und Bürger, zwischen Kommunismus und Kapitalismus entstehen gesellschaftliche Phänomene wie z.B. die „Bolsa Negra“, der Inbegriff für den Schwarzmarkt auf Kuba. Und nicht selten hörte ich die Aussage: „In Kuba ist alles möglich“!

Vieles aus der Geschichte und der Gesellschaft vereint sich in der Musik Kubas. Aber auch die Musik ist vielfältiger und moderner als das, was wir hier zu hören bekommen: Die Jugend hört Reggaeton und Punk, die traditionelle Musik reicht weiter über den Buena Vista Social Club hinaus.

Und natürlich die Städte – allen voran „La Habana“! Faszinierende Architektur zwischen Verfall und Hoffnung, Kolonialismus und Sozialismus, voll bunter Farben, Bars und Revolutionsbarolen auf vielen Fasaden.

Neben dieser kulturellen Vielfalt war ich überrascht und begeistert von der Natur Kubas. Sie ist ebenso vielfältig wie abwechslungsreich: endlose Traumstände, subtropischer Regenwald, riesige Tabakfelder, eine spannende Tierwelt, saftige Täler und ein knapp 2000 m hoher Berg – klar, dass ich da hoch musste!