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Ganz großes Kino …

… erlebten die nur etwas über 40 Besucher im Angerstübla gestern Abend beim Vortrag von Herbert Zick. Verdient hätte der Vortrag 400 Besucher. Mal packend, mal fesselnd, mal ruhig und geschmeidig. Mit toller Erzählstimme nahm uns Herr Zick mit auf seine beiden Reisen durch Uganda. Bildgewaltig präsentierte er uns die Menschen, die Tiere – und ihr Land. Das kaum facettenreicher sein könnte. Zwei Stunden lang waren die Besucher von den Geschichten und Berichten in den Bann gezogen.

Schon in der Pause waren erste Stimmen zu hören: Das gehört zum besten, was wir in den letzten Jahren hier gesehen haben.

Auch für das Waisenhausprojekt des Ehepaars Zick kam eine ordentliche Summe zusammen. Dafür unser herzlicher Dank an alle Spender.

Wer den Vortrag verpasst hat: Herr Zick kommt wieder. Dann setzen wir die Reise durch Afrika fort. Nach Äthiopien.

Uganda – unbekanntes Land am Äquator

Donnerstag, 18.10.2018
19:30 Uhr
Angerstübla
Eintritt frei

Unter dem Motto „Afrika, ein vergessener Kontinent?“ bereist das Biologen-Ehepaar aus Erlangen seit vielen Jahren die afrikanischen Länder entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley). Nach ihren Erlebnissen in Kenia setzen sie ihre Reise fort und besuchen Uganda, ein vom Tourismus noch weitgehend unbekanntes Land am Äquator.

Die beiden Biologen besuchen die Heimat der Berggorillas und heften sich an die Fersen von Schimpansen. Sie erwandern die märchenhaft wirkenden Nebelwälder des ugandischen Hochgebirges und erkunden die weiten Savannenlandschaften mit ihrer typisch afrikanischen Tierwelt. Sie schwimmen in kristallklaren Bergseen und blicken im benachbarten Kongo in einen brodelnden Höllenschlund. Auf einem Insel-Archipel inmitten des Lake Victoria erholen sie sich von den Strapazen ihrer Reise.

Der Vortrag zeigt jedoch nicht nur die landschaftlichen Höhepunkte, sondern bringt auch in vielen menschlichen Begegnungen die Probleme des Landes zur Sprache.
Es sind vor allem die Kinder, die die Herzen der beiden Globetrotter erobert und in mancher Hinsicht ihre Sichtweise auf Afrika verändert haben. Beide engagieren sich heute in verschiedenen Sozialprojekten und so werden auch immer wieder interessante Geschichten von Schulen und Waisenhäusern erzählt.

In dem live kommentierten Vortag, gewürzt mit viel Insider-Wissen und Tipps, erzählen sie in großartigen Bildern, untermalt mit stimmungsvoller Musik ihre Erlebnisse in Uganda.

Unsere Bitte:

Herr Zick und seine Frau sind in einem Waisenhaus in Uganda engagiert und unterstützen eine Familie, die versucht, sich mit einem Verkaufsladen über Wasser zu halten. Das Waisenhausprojekt wird auch im Vortrag gezeigt. Jedes Mal, wenn die beiden  runter fahren, bringen sie etwas mit.

Neben Kinderkleidern und Modeschmuck steht eine Sache immer ganz oben auf der Wunschliste: Smartphones und Laptops. Sollte also irgendjemand zu Hause einen alten Laptop herumliegen haben, den er nicht mehr braucht oder ein altes Smartphone, das nicht mehr benutzt wird, dann bitte mitbringen. Oftmals werden auch von Firmen alte Laptops ausrangiert und durch neue ersetzt. Da unten können auch alte Geräte noch wertvolle Dienste leisten.

Die Farben Indiens

Da war das Angerstübla wieder einmal sehr gut gefüllt – danke liebes Publikum. So soll es sein, so lohnt sich das Engagement. MIt seiner Live-Multivision nahm uns Alex Brand mit auf seine Reise durch Indien. Genauer gesagt den Süden Indiens.

Unterwegs mit dem Rucksack und nur mit einheimischen Fortbewegungsmitteln besuchte er vorwiegend Orte, die von den Touristenbussen wenig oder gar nicht frequentiert wurden. Begegnungen mit Einheimischen somit garantiert.

Gekonnt führte ALex durch den Abend und versorgte uns mit sehr viel Interessantem und Wissenswertem rund um das südliche Indien. Ein Vortrag, der bei den knapp über 50 Besuchern sehr gut ankam. So sind bereits erste Planungen über einen weiteren Vortrag von Alex angelaufen: Seine ungewöhnliche Abenteurreise über 2.500 km mit dem Geländewagen entlang des Pamir-Highways.

Lars Hofmann: Gente de Cuba – Cuentos de Cuba

Kein Vortrag. Ein Fest. Für alle Sinne. Intensive Portraits mit mehr als nur einem Blick hinter die Kulissen. Geschichten voller Emotionen.

Dieses Mal mit leider nicht so viel Zuspruch. Schade. Denn jeder, der nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Geschichten, die unter die Haut gehen. Man hat richtig mitgefiebert. Auf seine einzigartige Weise hat Lars jeden ins einen Bann gezogen. Das war Kuba – ziemlich weit weg von den Touristen-Strömen. Wie es die wenigsten von uns je erleben dürften.

Wer es nachholen möchte: Auf www.lars-hofmann.com gibt es eine Übersicht über die kommenden Termine.

Apropos kommen: Wir freuen uns heute schon, dass Lars 2017 wiederkommt. Dann mit seinem Vortrag „Unavuelta“.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Kuba Teil 2)

hombre-de-cuba-jpegNach den grandiosen Eindrücken der ersten Kuba-Reie vom 20.10.2016 setzen wir das Sahnehäubchen am Donnerstag, 10.11.2016 um 19:30 Uhr, oben auf. Wieder im Angerstübla, wieder ist der Eintritt frei.

Gente de Cuba – Cuentos de Cuba (Menschen aus Kuba – Geschichten aus Kuba).

Lars sagt dazu: Im März 2014 waren wir also zum zweiten Mal in Kuba. Von den über 50 Fotos, größtenteils im Format 20 x 30 cm, die wir den Menschen schenken wollten, haben wir nur fünf Stück wieder mit nach Hause nehmen müssen. D. h. wir haben fast alle Menschen wieder getroffen oder gefunden – selbst in der Millionenstadt Havana!  Ihr könnt euch vorstellen, welch wundervolle, überraschende und sehr emotionale Begegnungen mit den Menschen dabei entstanden sind. Und davon erzähle ich im Vortrag „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Der Vortrag wird voll sein von Emotionen und ist ein richtiger Erzählvortrag. Denn ich durfte auf dieser Reise hinter die Portraits schauen, Menschen noch näher kennen lernen, wodurch aus Gesichtern auf Fotos Geschichten von Menschen wurden.

Lars Hofmann – Kuba es mas

Kuba ist mehr. Ja. Davon sind garantiert spätestens seit Donnerstag alle rund 70 Besucher im Angerstübla überzeugt.

Lars nahm uns auf seine unvergleichliche Weise mit auf seine ganz persönliche Reise. Authentisch. Nah an den Menschen. Faszinierend. Fesselnd. Hier in Worten nicht wiederzugeben.

In einigen Fotos lassen wir den Abend kurz Revue passieren und laden schon heute herzlich dazu ein, wenn es am 10.11.2016 um 19:30 heißt: „Gente de Cuba – Cuentos de Cuba“.

Kuba es mas!

titelfotoLars Hofmann kommt wieder zu uns! Und wie! Gleich doppelt. Zunächst nimmt er uns mit auf seine ursprüngliche Reise nach Kuba. Wie immer wort- und bildgewaltig.

Am Donnerstag, 20.10.2016 um 19:30 Uhr im Angerstübla. Der Eintritt ist frei.

Doch dieses Mal kommt er gleich 2 Wochen später noch einmal. Und berichtet über die Menschen, die er beim ersten Mal portraitiert hat und die er versucht hat wiederzufinden, um ihnen die Portraits zu schenken.

Dazu laden wir ein für den 10.11.2016, 19:30 Uhr im Angerstübla bei freiem Eintritt.

Kuba es mas! Ja, Kuba ist mehr! Mehr als das, was ich während meines vierwöchigen Aufenthaltes im Februar 2012 sehen und erleben durfte. Aber auch vielmehr, als wir bei uns in den Medien lesen, sehen oder hören können. Und vor allem viel mehr als nur karibischer Strand und Mojito. Auch wenn Strände und Cocktails in Kuba fast allgegenwärtig sind.

Kuba scheint so gegensätzlich und dadurch polarisierend: Einerseits die Revolutionäre um Fidel Castro und Che Guevara, deren Kampf für die Freiheit des kubanischen Volkes und die Idee der Gleichheit und Gerechtigkeit auch heute noch in Teilen der Gesellschaft gelebt wird und spürbar ist. Andererseits der Wunsch der Menschen nach einer anderen Art von Freiheit und Aufbruch, Modernisierung und Beteiligung.

So waren für mich die Gespräche mit den Kubanern das Spannendste: mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten, die sie gern erzählen, wenn sie spüren, da ist jemand, der zuhört. Mit ihrer positiven und energiegeladenen Lebenseinstellung und ihrem Umgang mit den vielen Krisen und den erwähnten Gegensätzlichkeiten.  In diesem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Freiheit, zwischen Staat und Bürger, zwischen Kommunismus und Kapitalismus entstehen gesellschaftliche Phänomene wie z.B. die „Bolsa Negra“, der Inbegriff für den Schwarzmarkt auf Kuba. Und nicht selten hörte ich die Aussage: „In Kuba ist alles möglich“!

Vieles aus der Geschichte und der Gesellschaft vereint sich in der Musik Kubas. Aber auch die Musik ist vielfältiger und moderner als das, was wir hier zu hören bekommen: Die Jugend hört Reggaeton und Punk, die traditionelle Musik reicht weiter über den Buena Vista Social Club hinaus.

Und natürlich die Städte – allen voran „La Habana“! Faszinierende Architektur zwischen Verfall und Hoffnung, Kolonialismus und Sozialismus, voll bunter Farben, Bars und Revolutionsbarolen auf vielen Fasaden.

Neben dieser kulturellen Vielfalt war ich überrascht und begeistert von der Natur Kubas. Sie ist ebenso vielfältig wie abwechslungsreich: endlose Traumstände, subtropischer Regenwald, riesige Tabakfelder, eine spannende Tierwelt, saftige Täler und ein knapp 2000 m hoher Berg – klar, dass ich da hoch musste!

In Südamerika mit Frank Gorille

Zu schnell ist die Zeit vergangen, zu sehr hat uns Frank Gorille in seinen Bann gezogen. Mit traumhaften Fotos und der perfekten Mischung aus Wissen und Unterhaltung. Archaische Landschaften, abenteuerliche Pisten, spannende Orte und faszinierende Menschen begegneten den ca. 65 Besuchern im Angerstübla.

Wir freuen uns, dass es Frank und seiner Frau Brigitte 1. bei uns so gut gefällt und 2. nach wie vor nicht an Reisefieber mangelt. Wir sind gespannt auf weitere Vorträge der beiden.

Gleichzeitig endet für uns die Saison der Vorträge. Aber keine Sorge. Schon im Herbst geht es weiter. Wir informieren Euch rechtzeitig.

Bolivien, Chile und die Osterinsel

2016-02-25 Bolivien Frank Gorille (2)In den Süden Boliviens und den Norden Chiles entführt der Vortrag, den Frank Gorille am Donnerstag, 25. Februar, um 20 Uhr bei der Fotogruppe Bad Staffelstein im Angerstübla in beeindruckenden Aufnahmen präsentiert.

Eine Region, die zahlreiche landschaftliche Höhepunkte bietet wie den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Welt mit 180 Kilometern Länge, das Altiplano in über 3.500 Metern Höhe oder die Atacama, die trockenste Wüste der Welt. Die beiden südamerikanischen Länder könnten, obwohl sie geographische Nachbarn sind, unterschiedlicher nicht sein.

Zum Abschluss seines Vortrags besucht er mit seiner Frau Brigitte die Osterinsel, die mit ihren bis zu 22 Meter hohen Steinskulpturen, den Moais, selbst heute noch eine gewisse Mystik versprüht.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

maisha safari – das Leben ist eine Reise

TansaniaAuf vielfachen Wunsch wiederholen wir unseren Vortrag.

Im Oktober 2013 begaben sich Silke und Mario Kern zusammen mit sechs weiteren Fotografen auf eine 14tägige Geländewagentour durch den Norden Tansanias. Auf eigene Faust, ohne örtliche Reiseleistung. Mittendrin statt nur dabei. Rund 1.600 km.

Eine atemberaubende Landschaft, unglaubliche Tierbegegnungen und auch der hautnahe Kontakt zu den Einheimischen ließen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, anders als dies bei einer Pauschalreise jemals möglich sein wird. Geprägt durch Erlebnisse wie z. B. ganztägige Pirschfahrten vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang. Übernachtungen im Zeltcamp in der Serengeti. Spaziergänge durch kleine Siedlungen und Ortschaften, zwei Tage in einem Maasai-Dorf usw.

Die beiden Afrika-Reisenden berichten live zu den gezeigten Bildern.

Beginn ist am Donnerstag, 21.01.2016 um 20 Uhr im Angerstübla in 96231 Bad Staffelstein, Angerstraße 57. Der Eintritt ist frei.